Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut!

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut!“ (Laozi).

Wie oft haben wir Träume, Wünsche, Sehnsüchte, aus unserem Leben mehr zu machen, als wie es gerade ist. Irgendwas treibt uns. Immer. Wir haben unseren geregelten Tagesablauf, alles ist geordnet, sortiert, eingetütet. Wir stehen morgens auf und unser Tag ist ein einziges, eingefahrenes Ritual geworden. Alles, was wir tun, ist sorgfältig überlegt und kennen wir bereits in- und auswendig. Nur keine Überraschungen. Das Leben soll so dahinsickern, wie wir es gewohnt sind. Natürlich helfen uns Gewohnheiten und Rituale, den Alltag zu strukturieren und Dinge nicht zu vergessen. Aber wir sollten wieder mutiger, wacher und aufmerksamer werden, um die eingefahrenen Bahnen ab und zu bewusst zu durchbrechen.
Denn am Ende unseres irdischen Daseins beurteilen wir unser gelebtes Leben nicht danach, was wir alles getan haben, sondern was wir nicht getan haben, weil wir zu faul, zu ängstlich, zu antriebslos waren. Rückwirkend müssen wir so die Verantwortung für unser Nichttun genauso übernehmen wie für das, was wir im Leben getan haben.
Lassen wir doch ab sofort unser Leben wieder spannender, aufregender, abenteuerlicher gestalten. Tun wir doch einfach Dinge, die wir bisher nicht getan haben. Fangen wir einfach mit kleinen Änderungen unserer Gewohnheiten an!

JETZT! SOFORT!
Überprüfe ab sofort, ob alle diese kleinen und großen Gewohnheiten wirklich noch sinnvoll sind.
Hast Du eine bestimmte Zahnpasta? Wechsele den Geschmack. Hast Du Dein Lieblings-Duschgel lieb? Dann wechsele den Duft. Hast Du einen Stammplatz in der Küche? Wechsele den Platz. Isst Du morgens immer genau das Gleiche? Wechsele die Frühstückszutaten. Lässt Du Dich gerne bedienen? Werde aktiv und bediene Du einmal die anderen. Fährst Du immer die gleiche Strecke zur Arbeit? Probiere doch einmal eine andere Strecke aus. Kaufst Du immer beim gleichen Supermarkt und immer die gleichen Sorten ein? Wechsele doch einfach einmal den Laden und betrete Neuland dort, wo Du noch nie einkaufen warst. Ist Deine absolute Lieblingsspeise „Jägerschnitzel“ ever ever, dann switche doch einmal um auf „Zigeunerschnitzel“.
Bist Du immer an dem Strassenmusikanten vorbeigehechelt und hast ihn nicht beachtet? Bleibe diesmal stehen, nehme Dir Zeit, höre ihm zu und werfe als Energieausgleich ein 2 EUR-Stück in seinen Gitarrenkasten. Und lächele ihn dabei an und bedanke Dich für das musikalische Geschenk.
Was ich mit allen diesen Beispielen sagen möchte:
Es geht nicht darum, dass Du Deine Abläufe optimieren sollst, sondern vielmehr, dass Du flexibler und wacher wirst und dadurch mehr wahrnimmst von Deiner Umwelt. Denn: Es gibt auch ein Leben ausserhalb Deines Smartphones. Hebe den Kopf und schaue Dich um und nehme wieder aktiv am pulsierenden Leben in diesem wunderbaren Paradies namens Erde teil.
In diesem Sinne.
Das war das Wort zum 4. Advent.
Euer Wolfgang.

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